Wie stellen sich Unternehmen und Organisationen im Facility Management auf Veränderungen ein? Mit einer ab sofort laufenden Mitgliederumfrage möchte gefma erfahren, wo die Branche beim Thema Innovation steht. Die Ergebnisse fließen in die gefma Zukunftswerkstatt ein und werden auf dem gefma Jahresevent vorgestellt und diskutiert.
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Wirtschaftlicher Druck, Fachkräftemangel, neue Technologien und veränderte Anforderungen an einen nachhaltigen Gebäudebetrieb stellen das Facility Management vor grundlegende Fragen. Dabei geht es um mehr als die Weiterentwicklung einzelner Prozesse: Auch Geschäftsmodelle, die Zusammenarbeit entlang des Immobilienlebenszyklus und die Rolle des FM verändern sich. Für Unternehmen und Organisationen wird es deshalb zunehmend wichtig, Entwicklungen frühzeitig einzuordnen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu erkennen.
Mit der gefma Zukunftswerkstatt schafft der Verband ein strategisches Innovationsformat, das Zukunftstrends systematisch analysiert, in prägnante Thesen übersetzt und deren Auswirkungen bewertet. Daraus werden im Anschluss konkrete Handlungsfelder und Pilotprojekte für das Facility Management abgeleitet. Die Zukunftswerkstatt versteht sich nicht als klassisches Forschungsprojekt, sondern als lebendige Plattform für Austausch. Ziel ist es, gemeinsam positive Zukunftsbilder zu entwickeln und daraus Orientierung für die Branche abzuleiten. Dahinter steht die Überzeugung, dass Facility Management die Zukunft der Immobilienwirtschaft als strategischer Partner aktiv mitgestalten muss.
Zukunftsbilder mit wirtschaftlicher Perspektive
Die Zukunftswerkstatt bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und verbindet den Blick auf langfristige Entwicklungen mit Wissen und Erfahrungen aus der Praxis. Im Fokus steht die Frage, wie sich Wertschöpfung im Facility Management unter zunehmendem strukturellem Druck und im Zuge der aktuellen Transformation verändert. Dabei wird untersucht, wie das Zusammenspiel von Technologie, Kapital und regulatorischen Rahmenbedingungen in einem sich wandelnden Markt neue Geschäftsmodelle und Steuerungslogiken hervorbringt und welche Voraussetzungen für wirtschaftliche Tragfähigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilienbranche entstehen.
Auf dieser Grundlage soll ein gemeinsamer Orientierungsrahmen entstehen, der Unternehmen und Organisationen bei strategischen Entscheidungen unterstützt und Impulse für künftige Handlungsfelder und Pilotprojekte gibt.
Die Immobilienwirtschaft als Ganzes im Blick
Die gefma Zukunftswerkstatt ist eng mit der von blackprint initiierten Future Real Estate Initiative (FREI) vernetzt. Während FREI die Zukunft der gesamten Immobilienwirtschaft entlang ihrer Wertschöpfungskette betrachtet, vertieft die Zukunftswerkstatt die spezifischen Fragen des Facility Managements.
Der Austausch erfolgt in beide Richtungen: Übergreifende Erkenntnisse und Impulse aus FREI fließen in die Zukunftswerkstatt ein. Zugleich bringt gefma die Perspektive des FM in den gemeinsamen Zukunftsdialog der Immobilienwirtschaft ein.
Jetzt mitwirken und Erfahrungen einbringen
Viele Unternehmen und Organisationen haben bereits begonnen, neue Technologien einzusetzen, Abläufe weiterzuentwickeln oder Geschäftsmodelle zu hinterfragen. Mit der Umfrage möchte gefma diese Ausgangslage besser verstehen: Wo steht die Branche beim Thema Innovation, und worauf kann die weitere Arbeit der Zukunftswerkstatt aufbauen?
Die Umfrage richtet sich an alle gefma Mitgliedsunternehmen und -organisationen und startet ab sofort.
Ihre Erfahrungen und Einschätzungen helfen dabei, die Zukunftsfragen der Branche mit den Anforderungen der Praxis zu verbinden.
Die Ergebnisse werden auf dem gefma Jahresevent am 19. und 20. November 2026 in Frankfurt am Main vorgestellt und diskutiert.
Bringen Sie Ihre Perspektive ein und gestalten Sie die Zukunft des Facility Managements mit.
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