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21. gefma-Biker-Tour trotzt dem Viehscheid

Die traditionelle Motorradausfahrt ambitionierter gefma-Mitglieder, die sogenannte gefma-Biker-Tour, fand in diesem Jahr bereits zum 21. Mal statt. Neben 12 Motorrädern waren diesmal nach fünfjähriger Pause auch wieder 2 E-Biker mit von der Partie. Bei herrlichem Spätsommerwetter genossen alle Teilnehmenden die kurvigen Strecken im Allgäu und dem benachbarten Tirol, mussten wegen des gleichzeitig stattfindenden Viehscheides jedoch besondere Rücksicht auf umtriebige Rindviecher und deren schmierige Hinterlassenschaften auf dem Asphalt nehmen. 

Auch individuelle Handicaps konnten der Gruppendynamik der 21. gefma-Biker-Tour keinen Abbruch tun: Ulrich Glauche, Initiator der gefma-Biker-Touren, war so als Sozius beim Rekordteilnehmer Bernd Obermaier mit dabei, und Wolfgang Inderwies stieg verletzungsbedingt vom Motorrad kurzerhand auf ein vierrädriges Begleitfahrzeug um. Aufgrund der Gruppengröße und der inzwischen sehr streng gehandhabten Lautstärkebeschränkung für Motorräder in Österreich teilte sich die Gruppe in zwei Teams auf: Die etwas leisere „Espresso-Gruppe“ wagte sich ins benachbarte Ausland und genoss dort in einer flotten Ausfahrt vor allem die herrliche Landschaft im Namlostal sowie die Kurven über das Hahntennjoch. Die „Cappuccino-Gruppe“ mied hingegen die lautstärkebeschränkten Routen und erkundete (sicherlich nicht minder flott) das Ostallgäu sowie die Gegend um Oberammergau – schließlich war hier ein Motorrad mit einem Standgeräusch von 117 Dezibel dabei, welches in Österreich kaum willkommen gewesen wäre.

Nachmittags traf sich die gesamte Motorradgruppe am Plansee und fuhr gemeinsam zurück ins Quartier, wo die beiden E-Biker bereits warteten: Nach 1.110 Höhenmetern hatten übergroße Portionen von Schinkennudeln und Kaiserschmarrn einer umfänglicheren Tourenplanung der Pedalritter Grenzen gesetzt. Letztlich endete die 21. gefma-Biker-Tour für alle Teilnehmenden unfallfrei und mit vielen positiven Eindrücken. 

Beim abendlichen Abschlussessen dankte Ulrich Glauche zunächst den Tourguides Bernd Obermaier sowie Maximilian und Wolfgang Inderwies für die Streckenplanung. Ein Lob erhielt ebenso Martin Gräber, der seinen Beitrag als Quartier- und Speisemeister leistete. Traditionell wurden auch wieder die Leistungsdaten der beteiligten Motorräder ermittelt: Insgesamt kamen 26 Zylinder, 12.350 ccm Hubraum und 1.467 PS zusammen, das Begleitfahrzeug nicht mitgerechnet. Im kommenden Jahr wird die 22. gefma-Biker-Tour an der Mosel stattfinden, als Termin wurde das bewährte zweite September-Wochenende (10. bis 12. September 2027) ins Auge gefasst. Interessierte können sich bei Wolfgang Inderwies (mail@indeconsult.de) melden.

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