Strategische Kennzahlen sind in der Immobilienbranche gefragter denn je: Wie entwickelt sich die Büroflächennachfrage? Wie viele Objekte betreut ein Asset Manager? Welche IT-Investitionen pro Mitarbeiter sind sinnvoll?
Unternehmen der Immobilienbranche brauchen Antworten auf diese Fragen, um die eigene strategische Positionierung vorzunehmen. Wichtig ist dabei nicht nur, den Blick nach innen zu richten und allein die Organisation zu betrachten. Auch der Einbezug von Branchenentwicklungen und Trends für Immobilienportfolien und einzelne Assetklassen ist unerlässlich. In der Zusammenführung dieser drei Ebenen, Immobilienbranche, Immobilienportfolio und Immobilienunternehmen, entsteht ein belastbares Kennzahlenset, das Unternehmen in ihrer strategischen Positionierung unterstützt und ihre Wettbewerbskraft stärkt.
Im Rahmen seiner 21. Marktanalyse möchte das Competence Center Process Management Real Estate (CC PMRE) daher zusammen mit der HTW Berlin, der hochschule 21 und den zahlreichen Teilnehmern der Marktumfrage ein ganzheitliches Steuerungscockpit für Unternehmen der Immobilienwirtschaft entwickeln.
Konkret werden drei maßgebliche Fragen beantwortet:
• Wie entwickelt sich die Immobilienbranche und welche Verschiebungen entstehen in der Wertschöpfungskette?
• Wie gestalten sich zukunftsorientierte Immobilienportfolien und welche Zielwerte gelten für einzelne Nutzungsarten und Objekttypen?
• Welche strategischen Kenngrößen müssen Immobilienunternehmen berücksichtigen, um ihre Wettbewerbskraft zu stärken?
Kosten steigen und Budgets sind in der Immobilienbranche aktuell knapp. Ein Umfeld, in dem finanzielle Spielräume fehlen. Strategische Maßnahmen müssen daher auf einem soliden Fundament stehen. „Gerade in einem komplexen Marktumfeld schaffen belastbare Kennzahlen Orientierung und stärken die strategische Entscheidungsfähigkeit von Unternehmen“, gibt Prof. Dr. Marion Peyinghaus als Motivation für die Studie an.
Als einer der größten Innovationsbeschleuniger unserer Zeit gilt Künstliche Intelligenz. Doch der Einsatz ist komplex, mit umfangreichen Investitionen verbunden und birgt Risiken. Ein besonderer Fokus der unternehmensbezogenen Kennzahlen liegt daher auf der Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle. Das beinhaltet nicht nur technische Komponenten. „Wir müssen die Frage beantworten, welche Kompetenzen im digitalen Zeitalter erforderlich sind“, betont Projektleiterin Ann-Kathrin Kempter.
Strategische Kennzahlen erfordern unterschiedliche Perspektiven. Deshalb bezieht die Marktanalyse sowohl Experten der Immobilienwirtschaft als auch Vertreter der Generation Z ein. „Die Generation Z ist von entscheidender Relevanz“, erklärt Co-Autorin Prof. Dr.-Ing. Regina Zeitner, „denn wir können keine Entscheidung über die Zukunft treffen, ohne unsere zukünftigen Mieter und Mitarbeiter einzubeziehen.“
Für eine Teilnahme ist der Link zum Online-Fragebogen unter www.ccpmre.de bis 02. Oktober 2026 verfügbar. Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmer die Ergebnisse der Marktanalyse in Form des PMRE Monitors 2027. Die Publikation erfolgt im Frühjahr 2027.

































































































