Facility Management

Die Historie beginnt in den USA

Die Ursprünge des Facility Managements (FM) kommen aus der US-amerikanischen Bürowelt und der Fluggesellschaft Pan-American-World-Services (PAWS) in den 50er Jahren. Ziel waren Produktivitätserhöhungen in Betriebsführung und Instandhaltung. Die PAWS wurde Facility Management-Dienstleister für die US Air Force und gilt als das erste externe Facility Management Unternehmen.

Mit der Gründung des Facility Management Institute (FMI) in Michigan in den 70er Jahren begann sich die Wissenschaft mit dem Thema Facility Management zu beschäftigen. Es folgten 1980 die Gründung der National Facility Management Association (NFMA), die 1982 in die International Facility Management Association (IFMA) umbenannt wurde.

GEFMA und Facility Management sind in Deutschland von Beginn an eng verbunden

Ab Mitte der 80er taucht in Europa und damit auch in Deutschland der Begriff Facility Management auf und er verspricht Qualitätsverbesserung und Einsparung bei allem, was nicht dem Kerngeschäft zu tun hat. Es erfolgte die schrittweise Einführung des Facility Management in die Unternehmen. In Großbritannien etablierte sich die erste Interessensvertretung 1985, in Deutschland wurde GEFMA 1989 gegründet. Erstmals 1996 in der GEFMA Richtlinie 100 für den deutschen Markt beschrieben, interessieren sich Forschung und Lehre, Unternehmensleitung, Einkäufer und Technische Leiter für das Facility Management. Wissenschaft und Unternehmen eröffnet sich ein Betätigungsfeld, das sich zunächst an den klassischen Disziplinen Technik, Infrastruktur und kaufmännisches Gebäudemanagement orientiert.

Acht Gründungsmitglieder heben im Dezember 1989 in Stuttgart GEFMA (German Facility Management Association) aus der Taufe. Nach turbulenten Anfängen und Fluktuation bei Mitgliedern zeigt GEFMA nach vollzogener Neuorientierung seit 1996 eine positive nach vorn gerichtete Entwicklung. Die heterogene Struktur der Marktteilnehmer spiegelt sich auch in den Verbandsmitgliedschaften wider.

Seit Beginn der Verbandstätigkeit sind die Aktivitäten auf die Verbreitung des Facility Management Gedankens und die Schaffung eines einheitlichen Begriffsverständnisses ausgerichtet. In den letzten Jahren bestimmen Prozessverantwortung, Vermarktung von Facility Management-Leistungen und Qualitätsmanagement das Denken und Handeln im Facility Management. Facilities und Facility Management sind anspruchsvoller geworden und damit die Anforderungen an den Verband gewachsen. In aktuellen und zukünftigen Projekten wird GEFMA durch Marktentwicklung, Standards, Wissenstransfer und Netzwerk dazu beitragen, eine Wertekultur im Facility Management zu schaffen.