Arbeitskreis Nachhaltigkeit

Für die Immobilienwirtschaft mit einem Büroflächenbestand von über 380 Mio.qm (BGF) deutschlandweit ist die Nachhaltigkeit eine der größten Herausforderungen. Zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Neubauten stehen dem Markt bereits vielfältige Bewertungssysteme wie das Gebäudezertifizierungssystem der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) zur Verfügung. Mieter, voran internationale Nutzer und Investoren, setzen auf Gebäude mit Zertifikat. Diese zertifizierten Green Buildings sind nach Nachhaltigkeitskriterien geplant und errichtet. Doch wie sieht es in der längsten Lebenszyklusphase, der Nutzungsphase, mit der Nachhaltigkeit aus? Erfüllen die hohen baulichen Standards auch in gelebten Immobilien die ihnen bescheinigte Nachhaltigkeit? Was geschieht, wenn es von Nutzern und Betreibern keine Anreize für einen nachhaltigen Betrieb gibt?

Der Nachweis für Nachhaltigkeit im Facility Management
Der GEFMA-Arbeitskreis Nachhaltigkeit hat in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt ein Bewertungssystem entwickelt, bei dem ausschließlich die Facility-Management-Prozesse im Fokus stehen.

Auf dieser Grundlage können Betriebskonzepte hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit in den einzelnen FM-Prozessen einer Immobilie untersucht und Optimierungspotenziale
aufgedeckt werden. Die Grundlage dieses Bewertungssystems bildet die Richtlinie GEFMA
160 – Nachhaltigkeit im Facility Management (Ausgabe 2014-10).

Aktuell begleitet der Arbeitskreis die Pilotierungsphase der ersten Zertifizierunsgprojekte.  Er wird Richtlinie und Zertifizierung weiterentwickeln und über das derzeitige Nutzungsprofil "Büro- und Verwaltungsgebäude" weitere Gebäudetypen prüfen.

Sprecher AK Nachhaltigkeit:

Prof. Dr. Andrea Pelzeter (22 kB)

Brigitte Bourscheidt

Thomas Häusser