Arbeitskreis FM-Dokumentation

Historie und Ziele

AK FM-Dokumentation, November 2010

Den Auftakt für den Arbeitskreis „FM-Dokumentation“ (Arbeitstitel) gab ein Seminar in Neu-Isenburg im März 2010.

Ziel des Seminars war es, Grundlagen für eine standardisierte Gebäudedokumentation über den gesamten Lebenszyklus zu definieren, die den Anforderungen aller Beteiligten im FM-Markt entsprechen. Unterschiedliche Interessen und Voraussetzungen sollten integriert, die Anforderungen an die Gebäudedokumentation strukturiert und an der Praxis ausgerichtet werden. Gleichzeitig stand die Wirtschaftlichkeit immer im Fokus.

Zielsetzung des Arbeitskreises

  • Abgrenzung des Dokumentationsbegriffs (von der klassischen Gebäudedokumentation); Definitionen
  • Nutzbarkeit der Richtlinie für diverse Gebäudetypen (Neubau/Bestand, Objektarten, Nutzungsarten)
  • Verantwortlichkeiten zur Informationsbereitstellung
  • Notwendige Informationen → Dokumente (Detailtiefe?)
  • Zeitbezug (LZPh) nach GEFMA 100, HOAI, etc.
  • Einfluss hard & soft services bzw. verschiedene Leistungsarten (IGM, TGA, KGM, Flächenmanagement)
  • Gesetzliche Vorgaben als Pflicht (Betreiberverantwortung)
  • Übersicht Schnittstellen zu anderen Richtlinien → Priorisierung
  • Qualitätssicherung
  • Aufwand und Kosten – Vertragsinhaltsbeschreibung
  • Einflussfaktoren Objektnutzung, Neubau oder Bestand
  • Technologie der Informationserfassung und –haltung
  • Anforderungen an die Datenpflege

Themen und Instrumente

Der Arbeitskreis hat sich zur Bearbeitung der komplexen Themen in drei Arbeitsgruppen aufgeteilt:

  • AG 1: Daten im Lebenszyklus
    AG Leitung Prof. Dr. Jörg Mehlis
  • AG 2: Richtlinien und Normen
    AG Leitung Janke Papenfuß
  • AG 3: Qualitätssicherung
    AG Leitung Claus Biedermann

Ergebnisse

Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen fließen in die neu zu erarbeitende GEFMA Richtlinie zur FM-gerechten Dokumentation ein.

Sprecher AK FM-Dokumentation:
Dr. Florian Nitzsche (22 kB) und Anette Koenig (23 kB)